Rückblick Skirenn-Saison 17/18

 

 

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Saisonabschluss: Mit dem Finale der deutschen Skiliga endete die Runde für die alpinen Rennläufer des Stützpunkts Albstadt. Dabei fuhren sie zwar drei Podestplätze ein, in der Gesamtwertung reichte es aber nicht fürs Podium. Fotos: Privat

 

 

Samstag / Sonntag, 11./12. April 2018

Stützpunkt Albstadt ging erstmals leer aus

Rennläufer landeten in D-Skiliga nicht auf dem Treppchen

 

BAD HINDELANG / ALBSTADT. Der Stützpunkt Albstadt verpasste zum ersten Mal seit Bestehen der alpinen deutschen Skiliga das Podest. In den beiden Riesenslaloms leisteten sich die Albstädter dieses Mal zu viele Fehler.

Am Oberjoch bestritten die alpinen Rennläufer des Albstädter Stützpunkts die letzten Rennen des Winters. Der Schwäbische Skiverband trug dort den Deutsch-landpokal sowie das Finale der deutschen Skiliga aus. Die Fahrer aus Albstadt rechneten sich im Vorfeld sehr gute Chancen in der Skiliga aus. Schließlich mischten sie seit der Premiere vor drei Jahren immer vorne mit. Außerdem schickten sie zwei Teams ins Rennen. Doch der Auftakt am Samstag war nicht besonders gut. Bei den beiden Riesenslaloms lief sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern einfach nichts zusammen. Der Beste vom Stützpunkt Albstadt war Pascal Bischof (Sportfreunde Dettingen), der Rang drei belegte. Ansonsten gab es keine Plätze auf dem Treppchen. Drei weitere konnten sich aber unter den besten 15 platzieren: Loris Rau (WSV Tailfingen) wurde Fünfter, Vereinskollegin Annkathrin Lucas erreichte Rang zwölf und Jakob Schlosser (SC Kreenheinstetten) Platz sechs. Die beiden Truchtelfinger Fabian und Nico Müller erwischten einen gebrauchten Tag. Entweder fädelten sie ein und kamen somit nicht ins Ziel oder leisteten sich zu viele kleine Fehler. Die Skiliga war für Albstadt nun fast nicht mehr zu gewinnen.

Beim Parallelslalom am Sonntag waren die Läufer der beiden Albstädter Mannschaften äußerst motiviert. Der Slalom wurde im K.-o.-System gefahren. Pro Mannschaft kämpfen zwei Damen und drei Herren gegen einen ausgelosten Gegner. Im Viertelfinale traf so Albstadt 2 auf die RG Gau Werdenfels aus Bayern. Nico und Fabian Müller, Schlosser, Lucas und Kerry Plieninger (SAV Stuttgart) setzten sich dabei gegen die RG durch und standen somit im Halbfinale. Die erste Mannschaft aus der Sportstadt bestand aus Rau, Michael Butsch (SC Fridingen), Bischof, Nina Gassner (SV Neuenbürg) und Lena Haus (VfL Pfullingen). Sie bekamen es mit den Rennfahrern aus dem Landkreis Erding zu tun. Auch sie siegten und erreichten das Halbfinale.

Bereits vor dem Semifinale stand fest: Es wird nur ein Albstädter Team in den entscheidenden Lauf kommen. Denn die beiden Mannschaften aus der Sportstadt trafen im Halbfinale direkt aufeinander. Ganz knapp setzte sich dabei Albstadt 2 durch. Im Finale unterlag die „Zweite“ mit 2:3 dem Stützpunkt Ulm.

Die erste Mannschaft aus Albstadt gewann derweil das kleine Finale gegen das Team Regio-West und belegte somit den dritten Platz. In der Wertung der deutschen Skiliga landete Albstadt 2 auf Platz sechs, Albstadt 1 wurde Achter.

 

 

 

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Action-Fotos von Loris Rau (WSV Tailfingen) bei Renneinsätzen.

Fotos: Privat

 

 

Samstag / Sonntag, 17./18. März 2018

Loris Rau krallt sich Dompokal

 

Der alpine Rennfahrer des WSV Tailfingen gewinnt in Todtnauberg einen der zwei Riesenslalomläufe. Beim Dompokal (Riesenslalom) und Walter-Zimmermann-Pokal (Slalom) am Stübenwasen in Todtnauberg sind am Wochenende für die Albstädter Skirennläufer drei Podestplätze herausgesprungen.

 

TODTNAUBERG / ALBSTADT. Zwei Riesenslaloms am Samstag und zwei Slaloms am Sonntag mit jeweils einem Durchgang wurden ausgefahren. Für die Altersklasse Jugend/Aktive zählten die Rennen zum Deutschlandpokal, der zweite Riesenslalom am Samstag wurde als DSV-Punkterennen gewertet. Für die Alpinen der Albstädter Vereine sowie die Stützpunktfahrer waren die Rennen außerdem eine Gelegenheit, um sich auf das Finale der Skiliga im April vorzubereiten. Gemeldet hatten 55 Jugend/Aktive und 65 Schüler aus ganz Deutschland. Für die Organisatoren des Skiclubs Speyer war es aufgrund der milden Temperaturen eine große Herausforderung, die Piste ordentlich zu präparieren und gut in Schuss zu halten. Doch die Strecke der FIS-Schneise Stübenwasen zeigte sich in sehr gutem Zustand und bot allen Läufern nahezu gleiche Bedingungen. Loris Rau vom WSV Tailfingen war gleich beim ersten Riesenslalom hellwach und holte sich in einer Zeit von 56,77 Sekunden Platz eins. Damit verwies er Alexander Dick (SZ Ludwigsburg/56,90 Sekunden) und Tobias Schratt (SC Hohenfurch/56,97) auf die weiteren Plätze. Nico Müller vom SC Truchtelfingen (58,55) kam auf Rang sieben, zeitgleich mit ihm war der Albstädter Stützpunktfahrer Pascal Bischof vom SF Dettingen. Fabian Müller (SC Truchtelfingen), Marc Bischoff (SF Dettingen) sowie Finn Haug (TSV Weilheim-Teck) erreichten das Ziel nicht. Beim zweiten Riesenslalom war Nico Müller (55,94) nicht zu schlagen. Er verwies Dick (56,05) auf Platz zwei. Dritter wurde Pascal Bischof (56,69). Loris Rau verpasste das Podest nur um elf Hundertstel. Fabian Müller (57,61) überquerte in der neuntbesten Zeit die Ziellinie. Marc Bischoff (58,69) fuhr auf Platz zwölf und Haug (1:01,95) kam als 19. an. Beim ersten Riesenslalom der Damen fuhren Albstadts Stützpunktfahrerinnen Kerry Plieninger (1:00,87) vom SAV Stuttgart auf Platz vier, Sina Armbruster (1:01,28) vom SC Sasbachwalden auf Rang neun, Lena Haug (1:02,37) vom VfL Pfullingen auf Platz zehn und Louise Vogel (1:05,42) von der TSG Reutlingen auf Rang 13.

Am Sonntag beim Slalom stand Nico Müller als Zweiter wieder auf dem Podest. Er hatte zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger Jeremias Wilke vom SC Bonn. Pascal Bischof konnte mit Platz zehn ebenfalls sehr zufrieden sein. Bei den Damen errang Plieninger im Slalom den zweiten Platz, Haug landete auf dem achten Rang. Es siegte Maria Wallner vom TSV Ampfing.

 

 

Samstag / Sonntag, 10. / 11. März 2018

Zwei Siege für die Albstädter Skirennläufer

Loris Rau und Nico Müller behaupten sich

super gegen starke bayrische Konkurrenz 

 

BAD WIESSEE / ALBSTADT. Über das vergangene Wochenende waren die Rennläufer vom Stützpunkt Albstadt beim Rennen in Bad Wiessee. Dort standen der Deutschlandpokal sowie das Liga-Finale des Bayrischen Skiverbandes an. Die Wintersportler aus Albstadt, die eine Woche zuvor das baden-württembergische Liga-Finale absolvierten, traten lediglich beim Deutschlandpokal an. Die Piste des Audi-Skizentrums in Bad Wiessee war in hervorragendem Zustand und so warteten beste Bedingungen auf die Skifahrer. Am Samstag beim Riesenslalom gab es schon einen Paukenschlag für die Albstädter Skivereine. Loris Rau vom WSV Tailfingen siegte mit einer Zeit von 1:26,84 Minuten Sieger und ließ die bayerische Übermacht hinter sich. Der zweitplatzierte Partenkirchener Simon Engels war nur eine halbe Sekunde langsamer. Für die weiteren Albstädter lief es im Riesenslalom weniger rund. Nico Müller (SC Truchtelfingen) und Melinda Kotz (WSV Tailfingen) kamen nicht ins Ziel.

Die Fahrer des Stützpunkts Albstadt erreichten ordentliche Ergebnisse. So belegte Pascal Bischof (SF Dettingen/1:28,10 Minuten) den vierten Platz, Michael Butsch (SC Fridingen/1:29,23) kam auf Rang acht. Überzeugend war auch der Auftritt der weiblichen Stützpunktfahrerinnen: Kerry Plieninger (SAV Stuttgart/1:33,59) landete auf Platz elf, dicht dahinter folgten Sina Armbruster (SC Sasbachwalden/1:33,80) und die an 14. Stelle platzierte Nina Gassner (SV Neuenbürg/1:34,35). Nach Rau's Erfolg vom Samstag kam auch am Sonntag beim Parallelslalom ein Sieger aus Albstadt. Der Truchtelfinger Nico Müller war der Schnellste und stand mit einer Zeit von 40,78 Sekunden als Sieger auf dem Podest. Auch diesmal landete Engels auf Platz zwei. Vortagessieger Rau (42,64 Sekunden) errang Platz 13. Diesmal erreichte auch Kotz das Ziel, die Athletin vom WSV Tailfingen landete mit einer Zeit von 49,55 Sekunden auf Platz 24. Aus den Reihen der Stützpunktfahrer erreichte Plieninger (42,54) den zweiten Rang, Gassner (45,75) belegte Platz 20. Bischof (41,75) landete diesmal an sechster Stelle und auch Butsch (42,10) schaffte als Neunter den Sprung in die Top Ten.

Nun wartet noch ein echtes Highlight Die jeweils besten acht Teams der beiden Skiligen Bayern und Baden-Württemberg qualifizieren sich für das Deutsche Ligafinale. Die stärksten Konkurrenten kommen für die Alpin-Athleten aus Albstadt dabei voraussichtlich von der RG Gau Werdenfels und dem Allgäuer Verband. Doch auch mit dem Stützpunkt Ulm ist auf jeden Fall zu rechnen. Das Finale findet am 7. und 8. April statt, dann müssen die Teilnehmer zweimal einen Riesenslalom sowie einen Parallelslalom absolvieren.

 

 

Samstag / Sonntag, 03./04. März 2018

Stützpunkt holt erneut den Vizetitel

 

Die Albstädter mussten sich in der alpinen Skiliga zum zweiten Mal dem Team aus Ulm geschlagen geben. Der Stützpunkt Albstadt hat sich in der Skiliga Baden-Württemberg erneut den Vizetitel gesichert. Die zweite Mannschaft der Albstädter Rennfahrer beendete die Runde auf dem vierten Platz.

 

MELLAU / ALBSTADT. Zum allerletzten Mal ging es für die Alpinen am Wochenende in der Skiliga Baden-Württemberg um die Platzierungen. Beim Sölden-Gedächtnis-Rennen in Mellau (Österreich) standen zwei Riesenslaloms und ein Parallelslalom auf dem Programm.

Für die Albstädter Teams ging es dabei auch um die Qualifikation für das deutsche Ligafinale, das Anfang April in Oberjoch ausgetragen wird. Die besten acht Mannschaften der baden-württembergischen Skiliga dürfen dort starten.

Zurück zum vergangenen Wochenende: Am Samstag galt es für die Rennfahrer, die beiden Riesenslaloms an der Piste Wildgunten zu absolvieren. Annkathrin Lucas vom WSV Tailfingen erreichte dabei die Plätze zehn und 16, Vereinskameradin Melinda Kotz trug sich auf den Rängen 33 und 34 in die Ergebnislisten ein. Loris Rau (ebenfalls WSV Tailfingen) erwischte derweil einen sehr guten Tag. Mit den Plätzen sieben und acht erzielte er in Mellau sein bestes Saisonergebnis. Auch Nico Müller konnten mit seinen Leistungen zufrieden sein. Der Truchtelfinger landete in der U 21 auf den Rängen fünf und acht. Sein Bruder Fabian Müller war unterdessen mit seinem Abschneiden nicht ganz einverstanden. Er belegte zweimal Platz zwölf. Die Ränge sechs und sieben brachte Sina Armbruster für den Stützpunkt Albstadt in die Wertung ein. Kerry Plieninger kam auf Rang neun. Michael Butsch fuhr auf Platz 18.

Für das bester Ergebnis für die Albstädter sorgte Pascal Bischoff. Er gewann ein Rennen und belegte im anderen den siebten Platz.

Am Sonntag war dann der abschließende Parallelslalom an der Reihe. An diesem Tag lief es noch besser für den Stützpunkt Albstadt. Die erste Mannschaft der Albstädter schnitt dank Rau, Fabian und Nico Müller, Lucas, Bischof und Plieninger auch an diesem Tag gut ab. Ebenfalls erfolgreich war das zweite Team der Albstädter. Die Siege von Butsch, Armbruster und Nina Gassner sorgten für ein gutes Endergebnis in der Gesamtwertung. In dieser musste sich die erste Mannschaft aus Albstadt nur dem Stützpunkt aus Ulm geschlagen geben, der damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigte. Albstadt 2 belegte Rang vier. Somit dürfen beide Albstädter Teams beim deutschen Ligafinale in Oberjoch in gut drei Wochen antreten. Die bayerischen Gegner stehen derweil noch nicht fest. Denn die Rennläufer aus dem Nachbarbundesland tragen ihr Finale erst kommendes Wochenende aus.

 

 

 

 

Annkathrin Lucas, WSV Tailfingen, wurde Schwäbische Vize-Meisterin im Slalom (Aktivenklasse Damen)

 

 

Samstag / Sonntag, 17. / 18. Februar 2018

Verbandsmeisterschaften in Bernau im Schwarzwald

 

BERNAU / ALBSTADT. Über das Wochenende wurden die Verbandsmeisterschaften des Schwäbischen und des Schwarzwälder Skiverbands in Bernau ausgetragen sowie 2 Wertungen zur Baden-Württembergischen Ski-Liga. Daran teilgenommen haben zwei Rennläufer des WSV Tailfingen: Annkathrin Lucas und Loris Rau.

Trotz Regen, welcher sich immer wieder auch mit Schnee abwechselte, starteten am Samstag die Verbandsmeisterschaften mit der Durchführung des Riesenslaloms. Bei der Aktivenklasse der Herren konnte Loris Rau vom WSV Tailfingen einen souveränen fünften Platz einfahren. Annkathrin Lucas, ebenso vom WSV Tailfingen, schied leider aus.

Bei deutlich besseren Wetterbedingungen fand am Sonntag der Slalom der Meisterschaft statt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein, sowie beinahe perfekten Pistenverhältnissen, konnte sich Annkathrin Lucas in der Aktiven Klasse der Damen den Schwäbischen Vizemeister-Titel erkämpfen. Loris Rau verpasste das Treppchen sehr knapp und erreichte in der Wertung Herren Aktive Platz 4.

Beide Rennläufer fahren über die ganze Saison für die Ligamannschaft des Stützpunkt Albstadt. Die Verbandsmeisterschaft zählt in diese Ski-Liga Wertung mit hinein. Beim Riesenslalom waren alle drei Mannschaften des Stützpunkt Albstadt unter den Top Ten. Am Sonntag erreichte die erste Mannschaft sogar den ersten Platz, aber auch die beiden anderen Mannschaften konnten mit Platz 5 und 7 super Ergebnisse einfahren. Der Stützpunkt Albstadt liegt momentan in der Baden-Württembergischen Wertung knapp hinter dem Stützpunkt Ulm auf Platz 2. Am Wochenende des 3./4. März wird für die Baden-Württembergische Ski-Liga-Meisterschaft der letzte Wettkampf in Mellau ausgetragen.

Bericht: Annkathrin Lucas

 

PS. Vielen Dank an Annkathrin für die Bericht-Zusendung an die WSV-Homepage-Redaktion. Zugleich Gratulation zur Schwäbischen Vize-Meisterschaft.

 

  

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